LAMNEK GRUPPENDISKUSSION PDF

LAMNEK GRUPPENDISKUSSION PDF

Title, Gruppendiskussion: Theorie und Praxis Volume of UTB für Wissenschaft: Uni-Taschenbücher. Author, Siegfried Lamnek. Edition, 2. Publisher, Beltz. : Gruppendiskussion () by Siegfried Lamnek and a great selection of similar New, Used and Collectible Books available now at. Gruppendiskussion: Theorie und Praxis (Uni-Taschenbücher L) by Siegfried Lamnek at – ISBN – ISBN

Author: Nigore Doushicage
Country: Greece
Language: English (Spanish)
Genre: Health and Food
Published (Last): 16 June 2008
Pages: 237
PDF File Size: 19.56 Mb
ePub File Size: 5.61 Mb
ISBN: 891-6-16335-982-4
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Volume 12No. Die Lehre qualitativer Marktforschung — eine multiperspektivische Evaluierung didaktischer Erfahrungen. Ziel der Lehre von qualitativer Marktforschung an einem betriebswirtschaftlichen Fachhochschulstudiengang ist die Vermittlung von Methodenwissen, das praxistauglich ist und gleichzeitig den Standards der wissenschaftlichen Forschung entspricht. Grundkonzept und Lernziele des Pilotprogramms “Datenerhebung und -analyse”.

Reflexion der didaktischen Erfahrungen aus der Lehre qualitativer Marktforschung. Im Rahmen dieses Moduls wurde die Lehrveranstaltung “Datenerhebung und -analyse” von uns als Pilotprogramm konzipiert und erstmalig abgehalten.

Perspektive eines betriebswirtschaftlichen Fachhochschul-Studiengangs: Die speziellen Rahmenbedingungen eines betriebswirtschaftlichen Fachhochschulstudiums stehen im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Anspruch und betrieblicher Verwertbarkeit in der Marktforschung, werfen neue Fragen auf vgl.

Die Lehrveranstaltung praktiziert das Prinzip der Forschungswerkstatt vgl. Multiperspektivische Reflexion der Didaktik: Qualitative Forschung bietet neben bzw. Abbildungen beruhende Daten interpretativ zu verarbeiten vgl.

Im Vordergrund steht demnach das Generieren von Wissen bzw. Qualitative Verfahren gruppenndiskussion in der Marktforschung allerdings dann zum Einsatz, wenn es wenig bis keine Vorkenntnisse gibt, zur generellen Ideensammlung z. Diese Kombination quantitativer und qualitativer Techniken verbindet die Vorteile beider Methoden -gruppen und wird daher in der betrieblichen Marktforschung vermehrt eingesetzt.

Wesentlich ist, dass Marktforschung im Unterschied zur empirischen Sozialforschung nicht methoden- sondern ergebnisorientiert agiert. Die Aspekte “Kosten” und “Zeitaufwand” stehen bei Entscheidungen im betrieblichen Umfeld neben der Ergebnisorientierung und Umsetzbarkeit der aus den Studien abgeleiteten Handlungsempfehlungen im Vordergrund.

Gruppendiskussion: Theorie und Praxis – Siegfried Lamnek – Google Books

Aus dem Bachelorstudium bringen die Studierenden Grundkenntnisse der empirischen Sozialforschung mit. Das Ziel des Wahlmoduls “Konsumenten- und Marktforschung” im Masterstudiengang ist es, das Wissen der Studierenden auf komplexe empirische Aufgabenstellungen aus der Marketingpraxis und auf anspruchsvolle Forschungsprojekte zu erweitern.

AbsolventInnen sollen auf leitende Funktionen im Bereich Marketing sowie als Konsum- und MarktforscherInnen vor allem auch im internationalen Umfeld vorbereitet werden. Das Modul “Konsumenten- und Marktforschung” setzt sich aus acht unterschiedlichen Lehrveranstaltungen zusammen. Damit werden Inhalte der qualitativen und quantitativen Sozialforschung sowie der Bereich “Internationales Marketing” abgedeckt. Lehrveranstaltungen, die Themen der qualitativen Marktforschung zum Inhalt haben, sind “Konsumentenverhalten”, um allgemeine Modelle des Kaufverhaltens kennen und verstehen zu lernen, und “Deskriptive Marktforschung”, um grundlegendes Wissen im Bereich der Umfrageforschung zu erlangen.

Es soll die Verbindung zwischen Theorie und praktischer Anwendung von quantitativen und qualitativen Marktforschungsmethoden hergestellt werden. Auf die Inhalte und das Ziel wird im folgenden Abschnitt detailliert eingegangen.

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Qualitative Marktforschungsmethoden vermitteln, um Studierende auf qualitativ-empirische Arbeiten im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit vorzubereiten: ExpertInneninterview, Fokusgruppe, inhaltsanalytische Auswertung. Integration berufsbegleitend Studierender und das Erreichen der Lehrziele mit einer heterogenen Gruppe.

Studierende sich mit diesem Thema aufgrund eigener Erlebnisse stark identifizieren. Am Ende jeder Etappe stand ein “Reflexionspunkt”: Eine besondere Herausforderung an das didaktische Konzept dieser Lehrveranstaltung war, dass es sich bei den zwanzig TeilnehmerInnen um eine heterogene Gruppe handelte, die zu gleichen Anteilen aus Vollzeitstudierenden und berufsbegleitend Studierenden bestand.

Jedes Modul setzte sich aus mehreren Etappen und Reflexionspunkten zusammen siehe Abb. Wo sind typische Fallen, was sollte man besser unterlassen? Kommunikation im ExpertInneninterview [ 34 ]. Das Ergebnis dieser Adaption war ein inhaltsanalytischer Prozess in vier Schritten vgl.

Jedes Studierendenteam musste jeweils einen der zehn Themenschwerpunkte z. Stufe 2 und 3 in Abb. Die Forschungsberichte wurden zur Beurteilung herangezogen. Mit der Methode der Fokusgruppendiskussion waren die StudentInnen noch nicht vertraut.

Die wohl wesentlichste Erkenntnis aus dieser ersten Einheit war, dass bei einer Fokusgruppe keine klassische Interviewsituation vorherrscht, sondern ein “diskursiver Austausch” von Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen der DiskussionsteilnehmerInnen stattfindet lamnekk.

Des Weiteren wurde der gesamte Ablauf einer Fokusgruppendiskussion in Aufgabenbereiche aufgeteilt. Jede r Studierende bekam eine Rolle in einem Aufgabenbereich zugeteilt siehe Abb. Die Erfahrung mit der Methodik der Gruppendiskyssion war somit eine gemeinschaftliche Erfahrung der gesamten Gruppe. Phasen der Fokusgruppendiskussion und Rollenverteilung pro Phase [ 45 ]. Es folgte eine ca. Die Rekrutierung der DiskussionsteilnehmerInnen und die Leitfadenerstellung erfolgten zeitgleich durch unterschiedliche Studierende und in Abstimmung mit uns.

Die Fokusgruppe war mit dem vorgegebenen Leitfadenkonzept relativ fest strukturiert. Durch die ausformulierten Fragestellungen konnte bei den ModeratorInnen, die hinsichtlich einer Gruppenmoderation noch unerfahren waren, das Ergebnisziel sichergestellt und die Auswertung erleichtert und beschleunigt werden.

Die Diskussionsrunde fand im Forschungslabor der Hochschule statt. Dazu wurden die gesprochenen Worte anonymisiert, gruppendiskussio dokumentiert und im Anschluss zur Auswertung an die Studierenden weitergegeben, die die Datenanalyse gruppendidkussion hatten. Die Lehrveranstaltung “Datenerhebung und -analyse” war in mehrerlei Hinsicht eine Ersterfahrung: Relevanz der gelernten Methoden: Abgleich mit Interessen der Auftraggeber: In dieser Lehrveranstaltung war die Fachhochschule ein wichtiger Stakeholder, und das Forschungsdesign musste im Einklang mit den Interessen der Institution entwickelt werden.

Gleichzeitig konnten Lernerfahrungen mit z. Die sich daraus ergebenden Synergien wurden von den Studierenden sehr bereitwillig aufgenommen. Dieses Lernen am Beispiel erlaubt es, die Anforderungen, Besonderheiten und Herausforderungen lamne, qualitativen Methode in der praktischen Anwendung und Umsetzbarkeit intuitiv zu erfassen und zu verstehen. Erst als kurz truppendiskussion dem Beginn der Fokusgruppendiskussion drei Teilnehmende abgesagt hatten, wurde den Organisatoren bewusst, welche Herausforderungen der Rekrutierungsprozess mit sich bringt.

So machte sich zum Beispiel eine Intervention in der Erhebungsphase, etwa durch ungenaue Frageformulierung bzw. Reflexionspunkte und Etappen, Abschnitt 4. Gruppendiskussin Konsequenz aus der starken Betonung der Teamarbeit kamen auch die Unterschiede in der heterogenen Lerngruppe aus Vollzeit- und berufsbegleitend Studierenden, vgl. Folgende Beispiele illustrieren die Herausforderungen, die die Arbeit mit einer gemischten Gruppe Vollzeit- und berufsbegleitend Studierende im beschriebenen Etappenmodell vgl.

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Vermittlung neuartiger Methoden in der Fernlehre: In der Phase der Auswertung der ExpertInneninterviews vgl. Geringe Abweichungstoleranz im organisatorischen Ablauf: In diesem Abschnitt betrachten wir nun jene positiven und negativen Erfahrungen, die mit der Vermittlung und Leistungsbeurteilung von qualitativem Methodenwissen in Verbindung stehen.

Mit den angewendeten Vermittlungsformen vgl. Abschnitt 5 und Abb. Als wenig motivierend empfanden die Studierenden die Transkriptionsarbeit, die als zeitaufwendig bis zu neun Gruppenxiskussion pro Teamanstrengend und monoton beschrieben wurde.

Die Studierenden stellten sich Fragen wie: Insgesamt bewirkte die Integration von zwei Methoden der qualitativen Marktforschung — dem ExpertInneninterview und der Fokusgruppendiskussion — in einer Lehrveranstaltung, dass Studierende einen breiten Einblick in das Spektrum der qualitativen Forschungsmethodologie bekommen konnten.

Nach welchen Kriterien beurteilt man, ob die StudentInnen die Besonderheiten und Herausforderungen von qualitativen Forschungsmethoden verstanden haben? Die Kriterien zielten darauf ab, dass die Studierenden bei der Umsetzung dem Wesen und Ziel des jeweiligen Arbeitsschrittes gerecht werden sollten.

Das Risiko durch z. Der Forschungswerkstattcharakter der Lehrveranstaltung, in dem qualitative Methoden anwendungstauglich vermittelt werden sollten, hat sich als empfehlenswert herausgestellt — vor allem dann, wenn Studierende noch keine Erfahrungen mit qualitativen Methoden machen konnten.

Diese Unerfahrenheit und die daraus resultierende Unsicherheit im Umgang mit qualitativen Verfahren wurden den Lernenden dank gemeinschaftlicher Gruppenarbeiten und Aufgabenteilung genommen. Insgesamt wurde der Organisationsaufwand zwischen uns, Vollzeit- und vor allem berufsbegleitend Studierenden und auch die intensive Abstimmung von den Studentinnen und Studenten im Rahmen der institutionalisierten Lehrveranstaltungsevaluierung angemerkt und uns positiv angerechnet.

Im Unterschied zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit eines Masterstudienganges Masterarbeit sind diese Bachelorarbeiten zumeist nicht empirisch angelegt und von geringerem Seitenumfang.

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